Und trotzdem erleben viele Menschen in Deutschland Teilhabe als ständigen Kampf. Wir wollen, dass sich das verändert.
Wer Assistenz selbst organisieren will, braucht oft starke Nerven. Zuständigkeiten sind komplex, Nachweise sind aufwendig, Anforderungen wirken teilweise willkürlich. Viele Betroffene müssen sich immer wieder erklären, rechtfertigen, beweisen.
Das kostet Energie, die eigentlich ins Leben gehört.
Gleichzeitig wird Digitalisierung oft als Lösung verkauft, obwohl digitale Angebote ohne Barrierefreiheit neue Mauern bauen. Das ist kein Fortschritt. Das ist ein Update der Ausgrenzung.
Wir wollen drei Dinge stärken.
Menschen sollen Entscheidungen über ihr Leben treffen können, ohne dafür ständig kämpfen zu müssen. Dazu gehört verständliche Aufklärung, stabile Prozesse und echte Unterstützung auf Augenhöhe.
Barrierefreiheit, Datenschutz und Nutzbarkeit müssen Standard sein. Wir unterstützen Organisationen dabei, Barrierefreiheit nicht als Projekt, sondern als Haltung und Prozess zu verankern.
Ein Arbeitsplatz darf nicht an Tools, Prozessen oder Vorurteilen scheitern. Wir wollen Brücken bauen zwischen Betroffenen, Arbeitgebern und dem Unterstützungssystem.
Wir kombinieren lived experience, technische Kompetenz und Bildungsarbeit. Wir testen, schulen, begleiten und bauen Lösungen, die im Alltag funktionieren. Und wir sagen klar, wenn Dinge im System nicht gut laufen. Nicht um zu jammern, sondern um zu verbessern.